Die Corona-Krise für eine interne Überarbeitung nutzen

Eigentlich wurden wir als Einzelunternehmen „Nextbookup & Profervency“ am 22. November 2019 von Penelope Frank gegründet. Der Aufbau unserer Website ist schon damals größtenteils fertig gewesen und wir wollten nach dem Umzug nach Heidelberg durchstarten. Dann kam der bekannte Lockdown – aber wir haben die Corona-Krise genutzt, um unser Konzept noch einmal zu hinterfragen.

Die Einzelunternehmerin Penelope Frank – rechtlich noch als Patrick Frank eingetragen – hatte fast alles für den Start unseres Einzelunternehmens „Nextbookup & Profervency“ vorbereitet. Nachdem der Umzug in die wunderschöne Neckarstadt Heidelberg geglückt war, hätte es eigentlich nach ein paar Wochen losgehen sollen.

Doch der Lockdown hat die gesamte wirtschaftliche Basis geändert. Darüber können viele Selbstständige und (Klein-)Unternehmen berichten, auch wir waren massiv davon betroffen. Selbst bestehende Unternehmen in der Marketing-Branche haben je nach Unternehmensgröße eine hohe Summe an Aufträgen verloren.

Als neues Unternehmen ist es bei einem Wirtschaftsstillstand fast unmöglich, Neuaufträge zu generieren. Somit setzte die Inhaberin Penelope Frank auf eine interne Überarbeitung der Struktur. In Krisenzeiten ist es die beste Strategie, an sich und seinen Plänen zu arbeiten, um nach der Krise gestärkt und noch besser durchzustarten.

Und hier sind wir nun, wir starten erfolgreich durch. Als ersten Schritt haben wir einen neuen Partner ins Boot genommen, ein Unternehmen, das uns beim Optimieren unserer Texte hilft.

Sie übernehmen hauptsächlich das Lektorat und die Korrektur. Im Inbound-Marketing ist nicht nur ein authentischer Content wichtig, sondern er muss auch hochwertig sein.

Mittelfristig wollen wir bis Ende 2020 einen Teil unserer Umsätze für gute Zwecke an die geplante CrowdCharity abgeben. Geplant waren zunächst 5 %. Nun möchte die Inhaberin die CrowdCharity nicht mehr alleine gründen, sondern sucht hierfür weitere Mitstreiter. Gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen soll der Prozentsatz festgelegt werden. Hauptziel ist das pragmatische Vorhaben, einen Teil vom Unternehmensumsatz für gute Zwecke zu nutzen.

Im Gegenzug dürfen die beteiligten Unternehmen mit dem CrowdCharity-Logo werben (x % für gute Zwecke). Dies wird steuerlich als Lizenzvertrag abgewickelt, damit die x % vom Umsatz als Betriebsausgaben vom Finanzamt anerkannt werden. In Deutschland ist man – anders als in den USA – nicht so flexibel, wenn es darum geht, Spenden im großen Stil als Betriebsausgaben abzusetzen zu dürfen.

Die Organisation soll primär breit aufgestellt werden. Angedacht sind zunächst Tier-, Alters-, Kinder- und Jugendhilfe sowie Bildung und Kultur. Wieso breit aufgestellt? Damit man nach der Gründung flexibel ist, wenn es um wichtige Gesellschaftsthemen geht. Dazu werden in den nächsten Monaten weitere Neuigkeiten folgen.

Neben Company-Donating ist Crowd-Donating über die eigene Crowdfunding-Plattform – ab Frühling 2019 – der zweite Standpunkt von CrowdCharity. Alle eigenen oder fremde gemeinnützige Projekte sollen über die Crowdfunding-Plattform möglich sein, gerne in Kombination mit Company-Donating.

Zu guter Letzt noch eine Anmerkung zur Inhaberin Penelope Frank von „Nextbookup & Profervency“: Sie lebt seit Ende 2017 als Trans-Frau. Juristisch betrachtet ist sie daher noch immer als Patrick Frank gelistet und wird mittelfristig das alte TSG-Gesetz anwenden müssen, um sich auch rechtlich anerkannt Penelope nennen zu dürfen.

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